TemplateToaster – ein Test

Das Logo von TemplateToasterWir haben seit dem Jahre 2012 erfolgreich mit Artisteer gearbeitet und wollten nun auch einmal Erfahrungen mit TemplateToaster, einem Konkurrenzprodukt, sammeln. Auch dieses Produkt ist in Deutsch verfügbar.

Eines vorweg: Die Funktionen beider Programme (bitte lesen Sie weiter unten mehr zu den Unterschieden der einzelnen Versionen von TemplateToaster und seinem Konkurrenten) sind grundsätzlich im weitesten Sinne vergleichbar, doch finden wir, dass sich Artisteer intuitiver bedienen lässt.

WordPress ist der Marktführer unter den CMS, weshalb wir die beiden Versionen von TemplateToaster  – die Standard-Version und die Professional-Version – jeweils für WordPress-Themes testen (Für all diejenigen, die beide Programme nicht kennen: Sowohl bei Artisteer als auch bei TemplateToaster handelt es sich um Tools, die es Webmastern ohne bzw. mit schlechten Programmierkenntnissen ermöglichen eigene Templates für verschiedene Content Management Systeme bzw. Websites zu erstellen).

Die CMS, für welche TemplateToaster verfügbar ist

Die CMS, für welche TemplateToaster verfügbar ist

Der Test der Standard-Version von TemplateToaster

Die günstigste Variante des Programms TemplateToaster ist für 49 USD verfügbar (zum Vergleich: Artisteer kostet in der Home & Edition Version 49,95 USD). Allerdings sind diese beiden günstigsten Versionen in ihrem Funktionsumfang nicht miteinander vergleichbar: Während mit der günstigsten Variante von Artisteer auch die eine oder andere Internet-Agentur, die Templates für den Eigenbedarf erstellt, gut bedient ist, werden die Funktionen der Standard-Version von TemplateToaster dem Anspruch eines einzigartigen Designs nicht gerecht: Wer mit TemplateToaster individuelle Änderungen (wie etwa: das eigene Logo im Header oder ein eigenes Hintergrundbild) bereits im Interface des Programmes durchführen will, muss sich die Professional Edition für 149 USD zulegen. Auch sind in der Standard-Version des Programms keine Anpassungen an den Überschriften möglich (zu einer Übersicht aller Funktionen der Standard- und der Professional-Version mit allen Details siehe Gegenüberstellung auf der offiziellen Website von TemplateToaster).

Diese vielen fehlenden Möglichkeiten zur Individualisierung eines Themes haben recht schnell zu unserer Erkenntnis geführt, dass wir mit Artisteer bisher doch recht gut gefahren und dabei günstig weggekommen sind. Zwar bietet TemplateToaster auch in seiner Standard-Version ganz hübsche Design-Vorlagen, die weniger nach Las Vegas aussehen als die Template-Vorlagen von Artisteer, doch werden sich nur die wenigsten Webmaster mit vorgefertigten Bildern für Header, Logo und Favicon zufrieden geben.

Für den Laien mag das Tool in seiner Basis-Version ein nettes Spielzeug sein, doch kann man sich in diesem Fall gleich das Geld für ein Programm sparen und sich ein gängiges kostenloses Standard-Theme installieren. Zwar ist TemplateToaster in Deutschland kaum verbreitet (weshalb die Verwendung der Standard-Bilder kaum auffallen dürfte), doch wünscht sich jeder Webseitenbetreiber, dass sein individuelles Logo auf der Website zu sehen ist.

Vorteile für Nutzer von Joomla oder Drupal

Das Basis-Paket von TemplateToaster hat im Vergleich zur günstigsten Variante von Artisteer jedoch auch Vorteile (jedoch nicht für die WordPress-Nutzer): Man kann ein Joomla- oder ein Drupal-Template exportieren.

 

Sowohl Artisteer als auch TemplateToaster ermöglichen es bereits ab der jeweils günstigsten Version eine Vorschau des Templates für das Tablet und eine mobile Version zu sehen. Und: Natürlich ermöglichen beide Programme das responsive Webdesign.

 

Der Test der Professional Edition von TemplateToaster

Professional Edition von TemplateToaster

In der Professional Edition von TemplateToaster lassen sich individuelle Bilder einfügen.

Die Professional Edition von TemplateToaster unterscheidet sich dadurch von der günstigsten Version, dass die Hinweise auf nicht verfügbare Funktionen fehlen.

An vielen Stellen der Theme-Bearbeitung mit TemplateToaster hat sich uns der folgende Gedanke aufgedrängt: Artisteer ist in seiner Bedienung intuitiver, weil man zu seiner Bedienung eigentlich keine Anleitung benötigt.

Diese Tatsache, welche subjektiv vielleicht individuell anders empfunden werden kann, ist uns sowohl bei dem Test der Standard-Version als auch der Professional-Version von TemplateToaster aufgefallen, obwohl wir nur recht selten Themes mit Artisteer erstellen (diese aber dafür jahrelang benutzen) und daher relativ wenig betriebsblind sein dürften. Im Übrigen wird bei manchen Funktionen der Standard-Version von TemplateToaster darauf hingewiesen, dass diese oder jene Möglichkeit nur in der Professional-Version verfügbar sei.

Man hat bei TemplateToaster die Wahl ein individuelles Projekt zu erstellen bzw. eine Vorlage zu verwenden.

Man hat bei TemplateToaster die Wahl ein individuelles Projekt zu erstellen bzw. eine Vorlage zu verwenden.

 

Fazit

Das Theme, das wir mit der Professional Version von TemplateToaster erstellt haben, hat uns schon sehr gut gefallen, doch benötigt man für die Erstellung eines Themes mit Artisteer unseres Erachtens weniger Zeit, bzw. es ist eine kürzere Einarbeitungszeit erforderlich. Außerdem ist der Preis für uns ein recht wichtiges Argument: Erwirbt man ein Programm kostenpflichtig, sollte es bereits in der günstigsten Version die Individualisierung von Logo, Favicon und Header-Bild im Interface erlauben.

Es wird spannend, wie sich das Wettrennen zwischen Artisteer und TemplateToaster in Zukunft gestalten wird. Wir finden beide Programme bzw. Unternehmen grundsätzlich sympathisch, da sie Nicht-Programmierern die Möglichkeit geben eigene Themes zu erstellen. Artisteer ist übrigens ein Jahr älter als TemplateToaster, und vielleicht macht genau dieses eine Jahr einen entscheidenden Vorsprung aus.

 

Stand des Artikels: 03.08.2017. Zum Blog

 

Bilder: Screenshots

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