Gewichtstabelle und Fastentagebuch

3. Fastenwoche (15.1.-21.1.)

17.01.: 87,1 kg. Was so ein Protein-Shake mit seinen 200 kcal bewirken kann… Kraft, gute Laune, Konzentration! Das Doppelkinn verflüchtigt sich immer mehr.

16.01.: 87,4 kg. Ich war gestern recht schläfrig und kraftlos, doch nach dem Sport habe ich mich wieder frischer und fitter gefühlt, und das hat angehalten. Von Hunger oder Appetit keine Spur; eher Vorfreude auf die unterschiedlichen Aromen und Konsistenzen des Essens nach dem Fasten.

Nachmittags: Da ich noch so viele Dosen Eiweiß-Shake-Pulver zuhause habe und meinen Herzmuskel nicht durch Eiweißmangel schwächen will (Risiko plötzlicher Herztod), habe ich noch eine Stufe 1a in den Stufenplan eingebaut. Laut dieser Quelle hat man bei einem 4-wöchigen Totalfasten nicht mit einem Eiweißmangel zu rechnen. Doch laut diesem Artikel ist meine Müdigkeit (auch heute plagt mich wieder dieses Übel) kein gutes Zeichen. Wahrscheinlich ist mein Eiweißbedarf wegen des vielen Sports erhöht. Deshalb beginne ich vorsichtshalber heute schon mit der Eiweißzufuhr.

15.01.: 87,8 kg. Seit gestern Abend gibt’s Vitamin C (Ascorbinsäure, leckerer Zitronengeschmack). Da es die Fettverbrennung aktiviert und den Stoffwechsel beschleunigt, hoffe ich, dass das die Gewichtsabnahme unterstützt. Außerdem strafft es das Bindegewebe.

Aber durchschnittlich 0,53 kg Gewichtsabnahme pro Tag seit Beginn der Messung sind schon mal gut.

2. Fastenwoche (8.-14.1.) -3,8 kg; insg. seit Messung: -4,8 kg

14.01.: 88,6 kg. Wohl Schwankung im Wasserhaushalt, da ich gestern Bittersalz zur Darmreinigung geschluckt habe (muss man beim Fasten ab und zu tun, denn wenn hinten nichts mehr rauskommt, sammeln sich im Darm Giftstoffe an, die zu Komplikationen führen können). Ab jetzt schreibe ich nicht mehr “1h Aerobic” dazu, weil das für mich selbstverständlich geworden ist.

13.01.: 88,6 kg. Heute schon einmal mit den Nährwerten diverser Suppen beschäftigt und dabei festgestellt: Meine Kartoffel-Leibspeisen sollen nach dem Fasten nur noch sehr selten auf den Tisch kommen. 1 h Aerobic

12.01.: 89,0 kg. Hochdosiertes Präparat mit Biotin, Zink und Selen gekauft (zur Vorbeugung von Haarausfall, der bei längerem Fasten auftreten kann) sowie Ascorbinsäure (Vitamin C). Zusätzlich nehme ich seit 1.1. noch die Aminosäure L Tryptophan (1000 mg täglich) ein für bessere Laune und zur Vorbeugung von Heißhungerattacken. (Dass ich viel L Tryptophan brauche, zeigt sich bereits an den zuvor von mir vertilgten Käsemengen, meiner Vorliebe für Erdnussbutter sowie der offensichtlichen Wirkung der Tabletten.) 1 Std. Aerobic

11.01.: 89,6 kg. Im Sale schon mal Oberteile in XS und S geshoppt – und einen Bodylotion-Vorrat, damit die Haut nicht zu unelastisch wird. 60 min Aerobic und geputzt

10.01.: 90,1 kg. Kein Muskelkater trotz des vielen Sports. Das liegt bestimmt daran, dass der Körper bereits sehr gut ausgebildete Muskeln hat, da diese täglich diese vielen Kilos stemmen müssen. Etwas über 60 min Aerobic. Kreislauf stabil

09.01.: 91,1 kg. Heute erster Tag, an dem der Körper kapiert hat, dass er fastet: mittags ein wenig Kreislaufschwäche, offensichtlich niedrigerer Blutdruck und Blutzuckerspiegel. Nach einem Spaziergang ging’s wieder besser. Der Körper hat wohl gecheckt, dass er sich auch bei den Speckrollen bedienen kann. Der Magen wird wohl gerade recht schrumpfen, fühlt sich zumindest so an. ca. 80 min Aerobic (verteilt auf mehrere Einheiten)

08.01.: 91,6 kg. Heute viel draußen bewegt und 30 + 20 min Aerobic (ab jetzt mit schneller Musik)

Zur Fastendauer

Die Fettreserven des Körpers reichen bei den meisten Menschen für viele Wochen. „Ein gesunder, 70 Kilogramm wiegender Mann, der 1,70 Meter groß ist, kann problemlos 40 Tage fasten, das ist wissenschaftlich gesichert“, berichtet die Heilfastenexpertin. Brächte der Mann es auf 90 Kilogramm, hätte er sogar Reserven für 100 Tage. In dieser Zeit wird der ganze Körper sozusagen grundlegend gereinigt.

Gefährliche Nebenwirkungen treten sogar während dieser „biblisch“ langen Fastenzeit in der Regel nicht auf. (Quelle)

 

Zur Fastendauer von Frauen gab es keine so detaillierten Hinweise, das muss man wohl ausprobieren. Doch diese Quelle besagt z. B., dass in manchen Fällen 6 Fastenwochen erforderlich sind (hier geht es jedoch um diverse gesundheitliche Leiden.)

1. Fastenwoche (1.1.-7.1.)

07.01.: 92,4 kg. Heute Abend gab’s noch ne zusätzliche halbe Stunde Aerobic. Tat gut.

  • Ab heute gibt’s Aerobic gegen den Bewegungsmangel (morgens und in jeder Arbeitspause mind. 10 Minuten). Bewegungsmangel verkürzt das Leben (Quelle)!
  • Auch heute habe ich noch keinen Appetit und keinen Hunger. Heute habe ich mich mit unterschiedlichen Gesundheitstees (z. B Brennnesseltee und Matetee) eingedeckt, um den Körper von innen heraus zu reinigen.
  • Mein Plan: Nichts zu essen fällt mir leichter als wenig zu essen, und wenn ich einen riesigen Batzen Fett weghabe, kann ich meine Ernährung umstellen. Das fällt nach einer Fastenkur auch leichter.

06.01.: 92,6 kg

Am 05.01. ist die neue Knopfbatterie für die Waage gekommen. Deshalb startet die Gewichtstabelle am 06.01.21. (Seit 1.1. wird gefastet.)

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