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Wenn jemand nicht zahlen kann (Gedicht)

In meiner alten Berufsausbildung (2004) hatte ich was mit Mahnbescheiden zu tun – kann mich kaum erinnern, wie ich’s machte.

Auch heut schreib ich Rechnungen, und nicht-bezahltes ist dabei, doch vor Gericht kam noch keine Sache.

Echte Zwangsvollstreckung ist in meiner Selbstständigkeit bislang kein Thema gewesen.

Einmal war ein Dienstleister, der nicht leistete – selbst offensichtlich so arm, dass ich ihn laufen ließ, denn gering warn die Spesen.

 

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Das unfreiwillige „Niederlegen Arbeit“ – woher das kommt?

Jemand sagte, es sei Schluss zwischen ihm und mir – einer flüchtig gekannten Person.

Um die beiden zu foppen, unterstellte man ihnen den Kontakt – für beide kein Lohn.

Wenn in der Internetbranche und anderswo das Thema „Es ist aus!“ hochkommt oder sich chronifiziert,

dann kommt das vielleicht von dem Missverständnis des „Ich will Traffic!“ des Webmasters und dem Wunsch des Fahrers nach freier Bahn. So könnte das sein – damit mich’s nicht geniert.

 

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Also wenn du mich fragst – ein paar Tipps für weniger Opferrollen im E-Mail-Verkehr (Gedicht)

Erreichbarkeit und Zuverlässigkeit sind wichtige Sachen,

doch dürfen Leute nicht zu viel Spaß damit machen:

Schicke mir E-Mails also nur, wenn du es ehrlich meinst.

Suchen Menschen etwa nach haptischen Produkten bei mir: Steht nichts auf den Websites, dann bleibt es wie einst.

 

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Der alte Streitpunkt: Wenn den Geisteswissenschaftler jemand nach einer Alternative fragt und der Beruf aus D-Mark-Zeiten nicht mehr ausgeübt werden will

Statt einer ehrlichen Antwort wird ein schneller Kneipengang – Hauptsache Alk – etc. wohl in nicht wenigen Fällen bevorzugt, wenn Geisteswissenschaftler mit schlechter Auftragslage nach einer Alternative gefragt werden und der Beruf aus D-Mark-Zeiten nur Uraltdaten hochspülen würde.

Deshalb: Stellt diese Frage lieber nicht, denn jeder hat seinen Grund, warum er etwas tut – oder eben nicht.

Hatte man etwa in D-Mark-Zeiten beruflich mit Gesetzen zu tun, ist dieses Wissen erst einmal nicht mehr präsent, und zweitens existieren viele Gesetze von damals nicht mehr, sodass die Berufsausbildung wie nichtig ist.

Wenn keine Fortbildungen in dem Bereich absolviert wurden…

bedeutet das: Jemand ist nicht interessiert, in diesem Bereich tätig zu sein. Das sollte jedem der gesunde Menschenverstand sagen.

Einen ausführlicheren Artikel zu diesem Thema habe ich hier veröffentlicht:

Nicht jedes Skill lässt sich zum Job machen – Probieren geht über Studieren!

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Der Support von Microsoft – ein Greuel!

Das Betriebssystem dieses uralten Software-Unternehmens (einen historischen Abriss kann man etwa auf Heise.de lesen) nutzt Jocado schon seit langer Zeit nicht mehr – und ist zufrieden mit Mac und iPhone.

Um manche Produkte von Microsoft kommt man dennoch nicht herum – wie etwa um Word, wenn man ein Lektor ist. Der Support ist leider in letzter Zeit nicht mehr hilfreich gewesen, muss ich beklagen. Früher war ich zufriedener mit dem Microsoft-Support. Das Unternehmen verlässt sich mittlerweile viel zu sehr auf automatische Antworten.

Es wurden seit dem Wechsel auf den Mac von mir zahlreiche witzige Projekte gebastelt wie

  • Lyrischerlenz.de (2022)
  • Katzenschutz.org (2023)
– und, da ich als Gefühl hatte, mich von anderen Meinungen abgrenzen zu müssen (die meisten Menschen sind ja in Bezug auf die folgenden Themen ganz anderer Meinung), kamen kürzlich noch die folgenden Projekte dazu:

Wenn Sie also gern Ihren eigenen Senf dazugeben wollen in die ökologische Richtung oder aus dem Bereich Tierschutz, sind Sie mit Ihren Gastartikeln jederzeit willkommen!

 

Herzliche Grüße

Joana

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Die Nützlichkeit der Polizei für Unternehmer im Internetbereich: nahezu gleich null

Ich finde ja, das Image der Polizei in Deutschland gehört grundlegend reformiert: Schon der Aufzug erinnert leicht an Schaufensterpuppen aus dem Erotik-Shop. Und Warnungen in vielen Zeitungen gestalten sich derart überflüssig und oberflächlich, dass man so tollpatschig kaum sein kann, um auf ein solches Phishing/Lockangebote etc. hereinzufallen – von typischer „Polizei-Intelligenz“ spricht man dann.

Führungszeugnis für Unternehmer – lieber auf Nummer Sicher gehen

Da ich weiß, wie viel sich Personen mit ausführlichem Führungszeugnis erlauben, dachte ich mir, ich beantrage jetzt auch einmal eines. Besser ist es wohl, wenn man einen solchen Nachweis hat, denn sonst wird dem Selbstständigen womöglich das Schlimmste nachgesagt.

 

Hier ist ein Gedicht von mir über eine andere Person, die bei der bayerischen Polizei in viele Fettnäpfchen getreten ist:

Ungerechtbehandlungen – wenn sich alles gegen dich verschworen hat

 

Ihr Haustier schätzt deine Freundin höher ein als dich,

wenn’s bei dir brennt, lässt sie dich im Stich.

Du bist harmlos, doch man hat sich auf dich eingeschossen:

Der Polizist fühlt sich von deiner Frisur gestört, dein Geld ist unter schlechten Anwälten zerflossen.

 

Selbst in der Bredouille – kaum am Telefon, seit Jahrzehnten nicht am Meer,

jemand sagt etwas zu dir, den Aussagegehalt bewertetest du viel zu sehr.

Auch manch anderer hat kein Glück mit den Dingen gehabt –

die Gesetzeslage ist teils so nachteilig gestrickt, dass Schönes wird vertagt.

 

Mein Anschreiben für den Führungszeugnis-Antrag:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

 

um meine Vertrauenswürdigkeit als Selbstständige belegen zu können, beantrage ich hiermit die Ausstellung eines erweiterten Führungszeugnisses.

 

Freundliche Grüße“

 

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Sparda-Bank: Für Selbstständige ohne Festanstellungsinteresse ungeeignet

Manche meiner Kunden von früher kennen noch das alte Bankkonto, das ich jahrelang benutzt habe, und das von der Bank nur geduldet wurde. Nun wurde nach langer Kündigungsphase (ich habe mich für ein stinknormales Geschäftskonto entschieden) der letzte Sparda-Geschäftsanteil auf mein Konto überwiesen. Man musste aber gefühlt viel zu lange darauf warten.

Für Selbstständige ist ein solches Konto nicht wirklich geeignet. Ich habe mir das bei mir ganz beliebte Sparda-Girokonto zu Beginn meines Germanistik-Studiums angelegt. Als Selbstständige wurde ich dort allerdings nur geduldet, doch wenn man ein harmoniebedürftiger Mensch ist und sich nicht auf eine Festanstellung einlassen möchte, macht ein Geschäftskonto Sinn.

Tipp für umzugsfreudige Personen

Besonders fies fühlt es sich an, wenn man mit einem verbleibenden Sparda-Geschäftsanteil in ein anderes Bundesland zieht: Man hat dann nicht einmal die Möglichkeit, ein zum Geschäftsanteil passendes Konto zu eröffnen.

Image by Kris from Pixabay

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Der „Äha“-Moment – eine Situation der Derealisation (Gedicht)

Von Studienstadt München in die oberbayerische Geburtstadt zurückgezogen,

sich derweilen für Verwaltungsdinge recht verbogen.

Sie meldet sich nicht, die alte Bank

mit Fragen nach Bausparvertrag oder „Was tust du, wenn krank?“

 

Schockiert davon, dass alles nicht der Norm entspricht,

Überziehung nicht möglich – darauf stets erpicht.

Alles nicht wirklich kongruent:

Geschäftspartner und Vorsorge, wenn’s wirklich brennt.

 

Wie’s schon ein vorübergehender Klavierlehrer am Gymnasium sagte:

„Äha“ – wenn man Fingerübungen mal vertagte.

Manche Dinge dürfen Jahre später erst ausgesprochen werden –

von der Ferne aus, wenn du denn noch lebst auf Erden.

 

Dies ist ein Gedicht über eine Sache, die sich vor 10 Jahren ereignete.

 

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Gewerbliche Skurrilitäten – wie Jocado Gewerblichkeit bislang empfunden hat

Gewerbliches war schon immer des Witzes Objekt etwa für mein Elternhaus:
Der Wirt mit Bierbauch, das Bild des Kandidaten, vor dessen Mund-Einsetzbarkeit es graust.
Im Gewerbeamt München fühlte ich mich wie Prinzessin Pimparella:
Aufs Knöpfchen gedrückt, der Beamten ins Gesicht gesehen – vielleicht war ne Puffmutter schneller.

Mit mittelalterlastigem Studium muss man beim Gewerbe ans Älteste denken.
Gleichzeitig ist man konfrontiert mit Situationen, die einem kaum etwas schenken:
Ein Gewerbe, das aufgrund Domainreichtums angemeldet wird – aufgrund des Gesetzes kein Mist,
obwohl die ausgeübte Dienstleistung von freiberuflichen Zügen geprägt ist.

Im Schatten gewerblicher Großmächte wie der Nebenan-Brauerei
wird er stets vermieden – der Einheitsbrei.
Qualität bleibt groß – Sorgfalt und Ethik ebenfalls.
Der Kontakt zur IHK ist Ausnahme und wurde noch nie bereut wegen Reinfalls.

Beim Gewerbe darf man sich nicht an Einnahmen orientieren,
sonst werden sie benachteiligt: die Leute, die idealistisch sind und studieren.
Die Vielfalt wird geschätzt – alle miteinander kooperiert!
Auch wenn sich einer die Haare aufgrund Einnahmenmangels schneidet, und der andre hat nicht studiert.

Gewerbesteuer – ein Fremdwort aufgrund des Prinzips der Nachhaltigkeit,
doch mein Betrieb will auch dann überleben, wenn es 2050 schneit!
Auch wenn sich angesichts steuerrechtlicher Perversionen die Nicht-Ethik durchsetzt:
Im Notfall bleibt die Auswanderung – die Betriebs-Würde wird nicht verletzt!

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