Veröffentlicht am

Meine E-Mail an den Bundestag – krass, was heute in „Sozialstaat“ Deutschland los ist!

Kinder wachsen in verschiedenen Umgebungen auf, und die Kindheit ist ausgesprochen prägend für den Charakter eines Menschen und damit für sein ganzes Leben.

Damit Kindern nicht irgendwelche Chancen verbaut werden, sollte man darauf achten, dass Leute nicht ohne Begründung von Sozialleistungen ausgeschlossen werden: Die dritte Welt lebt in der Wohnung nebenan, wenn Papa gleichzeitig dazu aufgefordert wird, für Kinder in Afrika zu spenden? Wie soll ein Kind das denn verdauen?

Um mich gegen solche Missstände einzusetzen – aber natürlich auch, weil ich das Beste für meinen Freund, mich und meine Tiere will, habe ich folgendes Schreiben an den Bundestag geschickt mit der Bitte um Gesetzesänderung:

Mein Brief an den Bundestag (mit Ergänzungen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu meiner Bundestags-Petition zum Thema „Nichtberücksichtigung von Partnern bei getrennten Kassen“ (oder wie der Titel hieß): Aktuell bin ich in der Situation, dass mein Partner (er hat BAföG beantragt und befindet sich momentan in der Meisterprüfungsphase) den Fragebogen vom Jobcenter nicht ausfüllen will. Ich habe Widerspruch eingelegt, denn ich kann ihn nicht zum Ausfüllen zwingen.

Anbei erhalten Sie weitere relevante Infos.

Super wäre es, wenn die Gesetzesänderung kurzfristig umgesetzt werden könnte, denn sonst müssen Opfer, die immer auf Aufrechterhaltung ihres einwandfreien Leumunds geachtet haben, wegen Zahlungsunfähigkeit in den Knast, und das wäre doch schade.

Auf meine zahlreichen Bewerbungen habe ich leider nur Absagen erhalte – obwohl ich anderen selbst erfolgreich bei Bewerbungen helfe.

Mitteilung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse an (ARD ZDF Rundfunkgebühr) sowie das Hauptzollamt

Sehr geehrte Damen und Herren,

23.01.2024

derzeit sind die Behörden (ich habe bei Bürgergeld-Versagung Widerspruch eingelegt) wohl überlastet, was sich negativ auf meine Liquidität auswirkt.

Nur das am dringendsten erforderliche wird von mir gerade bezahlt

Manche Aufträge bekomme ich jedoch trotzdem, weshalb ich manch Zahlung wie Begleichung meiner Webspace-Kosten leiste, da diese für meine professionelle Kommunikationsmöglichkeit und den Erhalt weiterer Aufträge über meine Websites erforderlich sind. Ohne diese Zahlungen würde sich also die Situation unnötig weiter verschlimmern.

Auch mein Internet ist zur Erbringung meiner Dienstleistungen erforderlich, doch da die Grundgebühr aufgrund eines auf Raten abgestotterten dort erworbenen MacBooks sehr hoch ist, muss ich den letzten und aktuellen Monat auch dort mit der Zahlung streiken.

Ursachen meiner schlechten Auftragslage:

Meine Auftragslage hat sich seit Ende 22 signifikant verschlechtert – kurz nach freiwilliger Abgabe meines vieljährig nicht genutzten unfallfreien Führerscheins, welcher in meinem Betrieb nur noch PC-Defekte auslöste. Außerdem wurde mir bei

einem IHK-Wettbewerb eine entscheidende E-Mail nicht zugestellt, sodass ich nicht gleich behandelt wurde, was ich angezeigt habe.

Daraufhin kamen mehrere Familienmitglieder ins Krankenhaus; mein Opa starb im Pflegeheim. Was sich wohl ebenfalls nachteilig auf die Auftragslage ausgewirkt hat, war die Umstellung der KSK auf eine merkwürdige Zahlungsweise, was wohl zur Falschdarstellung meiner Dienstleistung geführt hat. Dies wurde zwischenzeitlich wieder geändert.

Mangel an Alternativen zum Geldverdienen

Ich habe in meinem Leben beruflich schon sehr viel ausprobiert und bin für nichts anderes geeignet als das, was ich bereits als Selbstständige anbiete. Und schon aufgrund meiner geringen Körpergröße kann ich viele Jobs erst gar nicht machen. (Auch ist mein Orientierungssinn für viele Tätigkeiten zu schlecht.) Weitere Ausführungen zu meinen festgestellten Nichteignungen finden Sie auf meiner Seite Bewerbungsservicer.org (aber schon traurig, dass man sich als Opfer – gelöschte positive Kundenbewertungen für Lektorat & Co. sowie mangelnde Gleichberechtigung beim Wettbewerb – auch noch rechtfertigen muss, warum man für nichts anderes geeignet ist, wenn man doch ein Studium mit einer mit 1 benoteten Abschlussarbeit absolviert hat.

Sollten Sie noch weitere Infos benötigen (die Steuererklärung 23 habe ich auch schon abgegeben), können Sie sich gern melden.

Mit freundlichen Grüßen

Joana Dörfler

Bild von Thomas Ulrich auf Pixabay

Veröffentlicht am

Texter etc. – wir wollen nicht durch Automaten ersetzt werden!

Jemand stellt die Frage, ob „das alles automatisiert“ gehe.

Eigentlich hat er nur das Internet gemeint, doch kaum dass man sich versehe,

alles, was der eben betrachtete Dienstleister anbietet, ne andere Person möchte‘ in nen Automaten verwandeln –

am liebsten auch die Tätigkeit der Person, die in der Küche Soße anrührt – doch auch da lässt‘s sich nicht verhandeln:

 

Texter etc. – wir wollen nicht durch Automaten ersetzt werden! weiterlesen

Veröffentlicht am

Kontakte werden häufig überbewertet – der wesentlich höhere Verschwiegenheitsgrad des einsamen Unternehmers

In Zeiten sozialer Netzwerke gilt es, zu fragen:

Wer hilft dir in einer Notsituation, gibt dir was, wenn du nichts hast im Magen?

Oft steht man alleine besser da,

denn Kontakte ziehen einen häufig in was rein in ihrer oberflächlichen Schar.

 

Kontakte werden häufig überbewertet – der wesentlich höhere Verschwiegenheitsgrad des einsamen Unternehmers weiterlesen

Veröffentlicht am

Warum manch Finanzbeamten zahlenmäßig mutmaßlich ein Schimmelpilz noch lieber ist als Jocado – und ich trotzdem gern die Inhaberin bin

Bei welchen Betrieben ein Finanzbeamter mutmaßlich nen Schimmelpilz bevorzugt: Umsatzsteuerpflichtig, doch Einnahmen in Kleinunternehmer-Höhe – wie es bei Jocado 22 war – bevor es wieder in die K-Unternehmer-Regelung rutschte

 

Ein Finanzbeamter spricht über seine Arbeit, seine Fälle

austauschend mit dem Kollegen, manch Geselle.

Ein zur Umsatzsteuer genötigter Betrieb, der das ganze Jahr lang Umsatzsteuerberichte übermittelt hat,

und am Schluss stellt sich raus – mit Kleinunternehmerregelung hätt’s auch geklappt:

 

Die Einnahmen sind aufgrund diverser bürokratischer Fälle und vielleicht auch irgendeiner politischen Situation

so gering, dass unterm Strich nur bleibt ein Mini-Lohn.

Im Endeffekt wär dem Sachbearbeiter ein Schimmelpilz dann lieber:

Dieser macht weniger Arbeit – mein guter Schieber!

 

All das ist nur die Mutmaßung der Betriebsinhaberin,

die ich aufgrund des Nachhaltigkeitsgedankens und der hohen Ethik von Jocado dennoch gern bin.

 

Wie man nach einem solchen Schock (ein durch Filme und Zeugensituationen zerstörtes Weltbild) wieder Optimismus gewinnt:

Manches, was man bei anderen mitbekommt – wenn auch nur im Film –

ist so traurig, dass es unser Weltbild zerstört, unsren Glauben an das Gute, das Urvertrauen – in uns ziehn Bitterkeit und Grimm.

Doch ein solches Trauma kann man auch überwinden:

Man erholt sich z. B. durch Selbstzufriedenheit durch Fleiß sowie liebe Tiere von manch Filmszene und kann für sich selbst das Beste rausschinden.

 

Bild von Alexa auf Pixabay

Veröffentlicht am

Du antwortest nicht auf E-Mails und hältst dich zu lange zurück? Vorsicht: Irgendwann wirst du für ein Windows gehalten – und das ist nicht schön!

Ein Mensch hält sich sehr lange Zeit zurück.

Er fällt nicht auf, gerät mal an eine tolle Position durch etwas Glück.

Im Laufe seines Lebens beobachtet er viel, redet jedoch nicht darüber.

Irgendwann wird er aufgrund seines Schweigens mit Windows verwechselt – so leicht sieht man das nicht über.

 

Du antwortest nicht auf E-Mails und hältst dich zu lange zurück? Vorsicht: Irgendwann wirst du für ein Windows gehalten – und das ist nicht schön! weiterlesen

Veröffentlicht am

Wenn jemand nicht zahlen kann (Gedicht)

In meiner alten Berufsausbildung (2004) hatte ich was mit Mahnbescheiden zu tun – kann mich kaum erinnern, wie ich’s machte.

Auch heut schreib ich Rechnungen, und nicht-bezahltes ist dabei, doch vor Gericht kam noch keine Sache.

Echte Zwangsvollstreckung ist in meiner Selbstständigkeit bislang kein Thema gewesen.

Einmal war ein Dienstleister, der nicht leistete – selbst offensichtlich so arm, dass ich ihn laufen ließ, denn gering warn die Spesen.

 

Wenn jemand nicht zahlen kann (Gedicht) weiterlesen

Veröffentlicht am

Ein böser Gedanke zum Affiliate Marketing (Gedicht)

Als ich noch Affiliate Marketing in meinem Programm hatte, kam mir ein verrückter Gedanke insgeheim:

Man konnte bei dieser Sache so passiv sein und trotzdem etwas einnehmen, sodass mir meine Großcousine in den Sinn kam – Autistin in nem Heim.

In der Praxis funktioniert das natürlich nicht –

außer, ein Vormund erledigt den Job und alles mit den Websites für sie. Aber das wollt ihr niemandem sagen ins Gesicht.

 

Bild von Christian Dorn auf Pixabay

Veröffentlicht am

Das unfreiwillige „Niederlegen Arbeit“ – woher das kommt?

Jemand sagte, es sei Schluss zwischen ihm und mir – einer flüchtig gekannten Person.

Um die beiden zu foppen, unterstellte man ihnen den Kontakt – für beide kein Lohn.

Wenn in der Internetbranche und anderswo das Thema „Es ist aus!“ hochkommt oder sich chronifiziert,

dann kommt das vielleicht von dem Missverständnis des „Ich will Traffic!“ des Webmasters und dem Wunsch des Fahrers nach freier Bahn. So könnte das sein – damit mich’s nicht geniert.

 

Das unfreiwillige „Niederlegen Arbeit“ – woher das kommt? weiterlesen